„Das Land hat die Lollipop-Tests bestellt, wir warten aber noch auf die Genehmigung des Gesundheitsministeriums“, erklärt Gesundheitsreferentin Christine Haberlander. Von 13. September bis 22. Oktober soll es eine freiwillige Sicherheitsphase an den Kindergärten geben. „So wollen wir Eltern, die Sorgen haben und Gewissheit haben wollen, die Möglichkeit geben, ihre Kinder regelmäßig zu testen“, so Haberlander. Pro Kind und Woche würde ein Test zur Verfügung stehen – alles freiwillig. Ansonsten warte man noch auf die Empfehlungen des Bundes, aber man orientiere sich an den Vorgaben aus dem vergangenen Jahr.
Stichwort Sommerschule
„Im Prinzip ist das System sicherer Schulstart bekannt“, erklärt Haberlander. Die am Montag startende Sommerschule sei ein Testlauf für die Maßnahmen, die zum echten Schultermin geplant sind: Mund-Nasen-Schutz-Pflicht außerhalb der Klasse, 3G-Regel und wöchentlich ein PCR-Test.
Eigenes Impfangebot
Knapp 4600 Schüler – Volksschule sowie Sekundarstufe I und II – werden in den kommenden zwei Wochen auf den Schulstart vorbereitet, vor allem jene mit Lerndefiziten. Zur Betreuung meldeten sich freiwillig 227 Pädagogen, 212 Lehramt-Studenten und 188 Buddys (Schüler ab der 5. Schulstufe). Am Montag wird in den Klassen auch abgefragt, wer sich im Zuge der Sommerschule impfen lassen möchte. Ab Freitag werden dann mobile Impfteams an den Schulen unterwegs sein. „Die Impfungen stellen nur ein Angebot dar, aber niemand wird dazu verpflichtet“, betont Bildungsdirektor Alfred Klampfer.
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