Vorschlag von LA Sint:

„500 leere Betten Sozialvereinen bereit stellen“

Tirol
25.08.2021 16:00

500 Betten werden - wie berichtet - um 2,1 Mio. € pro Jahr als Reserve für Asylwerber bereit gehalten. Während LR Gabriele Fischer diese Vorgehensweise verteidigt, schüttelt Liste Fritz-LA Markus Sint nur den Kopf: „Diese Plätze sollten den vielen hilfesuchenden Menschen in Tirol zur Verfügung gestellt werden.“

„In dieser Causa Steuergeldverschwendung in den Raum zu stellen, sei genauso deplatziert wie zu kritisieren, dass es in jeder Gemeinde eine Feuerwehr gibt.“ Diese Aussage von LR Fischer sorgt für Verwunderung bei LA Sint: „Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. Erstens hält Tirol ja nicht in jedem Dorf fünf Feuerwehren gleichzeitig bereit, sondern eine. Es würde also leicht genügen, 50 Plätze für Ausnahmefälle vorzuhalten, aber nicht 500. Zweitens ist es voll daneben, wenn ausgerechnet eine grüne Landesrätin die Aufnahme von hilfesuchenden Menschen mit brennenden Häusern vergleicht. Die Aufnahme von Flüchtlingen kommt für LR Fischer offensichtlich einer Katastrophe gleich.“

„Hilfesuchenden Menschen in Tirol ein Dach über den Kopf bieten“
Und Sint weiter: „Während tausende Menschen in Tirol ein Dach über den Kopf suchen, lassen die Grünen 500 Plätze in TSD-Häusern einfach leer stehen und verwenden dafür auch noch pro Jahr bis zu 2,1 Millionen Steuergeld der Tiroler. Wenn die Tiroler Soziale Dienste GmbH - aus eigenem Verschulden und aufgrund schlecht verhandelter Mietverträge - nicht aus den Verträgen aussteigen kann, dann soll sie die vielen leer stehenden Betten und Einrichtungen wenigstens Sozialvereinen in Tirol zur Verfügung stellen. Die können dann wenigstens den hilfesuchenden Menschen in Tirol ein Dach über dem Kopf anbieten.“

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