Trainer-Ikone Jürgen Klopp hat sich nach der aufgehobenen Rot-Sperre gegen US-Torjäger Folarin Balogun zu Wort gemeldet und dabei eine Brandrede gehalten. Der Deutsche wandte sich dabei in Richtung US-Präsident Donald Trump und FIFA-Chef Gianni Infantino!
„Wenn es tatsächlich so war, dass Trump und Infantino das miteinander ausgemacht haben, dann ist das verrückt“, zeigt sich Klopp bei „MagentaTV“ empört und legt nach: „Man muss einmal ganz kurz sagen: Das ist unser Spiel, nicht deren Spiel!“
Was war passiert? Balogun – mit drei WM-Treffern bester US-Torjäger – war im Sechzehntelfinal-Match gegen Bosnien und Herzegowina nach einem rüden, aber unabsichtlichen Foul gegen Tarik Muharemovic sowie nach VAR-Überprüfung vom Platz gestellt worden. Die normalerweise unmittelbar abzusitzende Sperre wird nun „gemäß Artikel 27 des FIFA-Disziplinarreglements für eine Probezeit von einem Jahr ausgesetzt“.
Ethikkommission? Klopp hat Bedenken
Besonders brisant: Die Aussetzung der Sperre soll erst nach einem Anruf von Trump bei Infantino in die Wege geleitet worden sein! „Diese beiden Menschen, die beide keine Ahnung von Fußball haben, sollten gar nichts damit zu tun haben“, redet sich Klopp deshalb in Rage.
Zumal die Rote Karte durchaus den Regularien entsprechen würde, so Klopp. Die Entscheidung sorgt nicht nur beim möglichen neuen DFB-Bundestrainer für Aufregung. Forderungen nach einem Eingreifen der FIFA-Ethikkommission werden nun laut. Bei Klopp führt das nur zu einem gequälten Lächeln. „Steht der nicht auch Infantino vor?“, gibt der 59-Jährige mit einem Augenrollen zu bedenken ...
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