Keine Probefahrt

Unvorsichtiger Autokauf hatte böses Nachspiel

Tirol
03.03.2011 10:55
Der "Rosshandel" und der Gebrauchtwagenverkauf spielen sich oft im legalen Graubereich ab. Folgender Fall zeigt, wie dumm es gehen kann.

Ein Ehepaar aus Schwaz kaufte 2009 ein Auto für ihre Tochter. Ein Autoverkäufer drehte dem Pärchen einen VW mit 250.000 km und Mängeln um 1.500 € an. Die Käufer besiegelten den Vertrag ohne (!) Probefahrt. Das "Pickerl" erweckte ihr Vertrauen. Kurz darauf war der Wagen aber kaputt. 

Man ging rechtlich gegen den Händler vor und stieß dabei auf ein Netz aus drei Türken, die das Auto kauften, verkauften, begutachteten (Pickerl) und inserierten. Die Männer wurden wegen Amtsmissbrauch, Betrug und Urkundenfälschung angeklagt. Nur einer wurde wegen Letzterem verurteilt, die anderen freigesprochen!

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