9 oder gar 11 Wochen müssen Patienten in manchen Regionen Oberösterreichs warten, bis sie „in die Röhre“ geschoben werden. Bezogen auf die Einwohnerzahl ist unser Bundesland mit MR-Geräten am schlechtesten ausgestattet. Das Land fordert nun fünf weitere MR-Geräte.
23 dieser bildgebenden Großgeräte, in denen Menschen keiner Strahlenbelastung ausgesetzt sind, stehen in Oberösterreich, 12 davon im Zentralraum Linz. Gesundheitsreferentin Christine Haberlander (ÖVP) fordert fünf weitere für die Regionalkliniken in Bad Ischl, Freistadt, Kirchdorf, Schärding und Grieskirchen - und zwar jeweils im Spital, aber in Kooperation mit niedergelassenen Ärzten, die Patienten zuweisen können.
Kürzere Wege und weniger Wartezeiten brächten einen großen Mehrwert für die Versicherten der ÖGK, aber auch für die Wirtschaft.
Gesundheitsreferentin Christine Haberlander
Gesprächsbereit
So ein Modell der Zusammenarbeit habe sich am Krankenhaus Rohrbach bereits sehr bewährt, betont Haberlander. An wen richtet sich die Forderung, die von Franz Harnoncourt (Landes-Gesundheitsholding) und Peter Ausweger (Ordensspitäler) mitgetragen wird? An die Österreichische Gesundheitskasse in Wien. Diese zeigte sich in einer ersten Reaktion für Gespräche offen. Im Österreichschnitt teilen sich 50.800 Menschen ein MR-Gerät, in Oberösterreich sind es 64.795, in Wien nur 43.346.Das Land OÖ würde an den MR-Geräten und Bauten dafür mitzahlen.
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