Schülerin gestorben
Mississippi: Cluster sorgt für Schulschließungen
Nach dem Tod einer 13-jährigen Schülerin werden im US-Bundesstaat Mississippi alle Schulen eines ganzen Bezirks vorübergehend geschlossen. Mkayla Robinson starb nur einen Tag nachdem bei ihr eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert wurde. In dem Schulbezirk Smith County sind insgesamt jetzt 700 Kinder in Quarantäne.
Am Wochenende war das 13-jährige Mädchen an den Folgen ihrer Infektion mit dem Coronavirus verstorben. Die Schulband, bei der Mkayla Mitglied war, ließ ihrer Trauer auf Facebook freien Lauf. „Sie war die perfekte Schülerin. Jeder Schüler liebte sie und wollte 30 mehr von ihrer Sorte“, heißt es in dem Posting.
Die Schülerin war gerade erst einmal eine Woche an der Schule, als sie erkrankte. Insgesamt wurden schließlich 76 Jugendliche und elf Lehrer der Schule positiv auf den Erreger SARS-CoV-2 getestet. In Mississippi sind seit Beginn der Pandemie bereits fünf Kinder an Covid-19 gestorben.
Nur kurz vor Mkaylas Tod hatte der Gouverneur des Bundesstaates, Tate Reeves, die Pandemie noch verharmlost. Der Republikaner hatte sich gegen eine Maskenpflicht an Schulen ausgesprochen (Video oben).
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