Der Schwerverkehr bleibt für die Bewohner von Frantschach offenbar ein Dauerthema. Obwohl seit Mai ein Fahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen besteht, klagen viele über eine Belastung durch Lkw. Bis zu 1000 schwere Brummer rollen täglich durch den Ort, unter ihnen angeblich viele Mautflüchtlinge.
„Wir hatten bereits einen guten Stand, doch seit einiger Zeit ist wieder spür- und auch sichtbar, dass viele Ausländer durch den Ort rollen“, sagt Bürgermeister Günther Vallant. Ein Grund dafür sei, dass die Exekutive kaum Kontrollen durchführe: „Es gab einen sehr fleißigen Beamten, der bei Schwerpunktaktionen viele ausländische Schwerfahrzeuge abgestraft hat.“ Leider sei er seit 1. Juli in Pension. Der Gemeindechef fordert daher die Exekutive auf, zu handeln und wieder Kontrollen durchzuführen.
Mehr als 1000 Schwerfahrzeuge pro Tag
„Wir haben täglich über 1000 Schwerfahrzeuge im Ort. Das ist einerseits auf die florierende Wirtschaft zurückzuführen, andererseits hat es sich offenbar herumgesprochen, dass keine Polizei mehr präsent ist.“
Weiterer Bürgermeister fordert Fahrverbot
Der Reichenfelser Bürgermeister Manfred Führer tritt indessen für ein Fahrverbot durch Bad St. Leonhard und seine Gemeinde ein: „Wegen des Tunnelbaus in Obdach ist es derzeit zwar ruhiger geworden. Wir fordern aber weiterhin ein Fahrverbot, außer für den Ziel- und Quellverkehr.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.