03.08.2021 14:52 |

Anlage-Betrug

Vorarlberger Polizei warnt vor Internet-Ganoven

Schnelles Geld online machen? Wer will das nicht... Zumeist verstecken sich hinter vermeintlich rentablen Anlageformen nur dubiose Abzocken. In letzter Zeit steigt die Anzahl von Opfern zu Anlagebetrügereien im Internet, weshalb das Landeskriminalamt Vorarlberg nun erneut warnt. 

Die seitens der Täterschaft erstellten Homepages und Videos (vermeintliche Trading-Plattformen) machen auf den ersten Blick einen modernen und professionellen Eindruck. Des Weiteren werden immer wieder hohe Gewinne versprochen, um die Opfer zu weiteren - mitunter noch höheren - Zahlungen zu verleiten. Das bezahlte Geld wird gar nicht erst angelegt, sondern verschwindet bereits mit der Überweisung im kriminellen Netzwerk.

Um nicht Opfer von Anlagebetrügern zu werden, rät das Landeskriminalamt Vorarlberg folgendes zu beachten:
• Das schnelle Geld und hohe Gewinnchancen gibt es auch im Internet nicht! Wenn Ihnen etwas „zu schön scheint, um wahr zu sein“, ist es höchstwahrscheinlich auch nicht wahr, sondern ein Betrug.
• Seien Sie vorsichtig mit der Bekanntgabe Ihrer Daten. Übermitteln Sie auf keinen Fall Bilder ihrer Ausweise oder Kreditkarten. Diese werden von den Täterschaften missbräuchlich verwendet.
• Recherchieren Sie im Internet, ob es Warnungen oder Beschwerden zu diesen Plattformen oder Gesellschaften gibt, z.B.: Watchlist Internet, Suchmaschinen-Ergebnisseiten.
• Vergewissern Sie sich, dass im Falle von Trading- oder Handelsplattformen eine entsprechende Konzession der Finanzmarktaufsicht (FMA) besteht und prüfen Sie, ob bereits eine Warnung der FMA zu dieser Plattform oder den Betreibergesellschaften vorliegt. Hinweise und Anfragemöglichkeiten finden sie unter www.fma.gv.at
• Wenn Sie nach der ersten Einzahlung (sofort) kontaktiert werden und nachdrücklich mehr Geld verlangt wird, zahlen Sie keinesfalls weitere Summen.
• Kreditkartenzahlungen sind teilweise bis zu drei Wochen stornierbar und die Zahlungen können rückgefordert werden.
• Wenn Sie bereits einen Schaden erlitten haben, erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
Sie brauchen sich nicht zu schämen - Ihre Mitarbeit kann für Ermittlungstätigkeiten sehr hilfreich sein.

 Vorarlberg-Krone
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