Es ist buchstäblich möglich, sich zu Tode zu fürchten: Ein Team der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich fand heraus, dass ausgeprägte Angstzustände und Panikattacken die Blutgerinnung verstärken und dadurch Thrombosen auslösen können.
Studienleiter Ronald Känel und seine Mitarbeiteruntersuchten 691 Mitarbeiter deutscher Firmen - davon 83 ProzentMänner - im Durchschnittsalter von 40 Jahren.
Diejenigen, die häufig an Angstzuständenlitten, hatten andere Blutgerinnungsfaktoren als die entspannteren:Der Gehalt an Fibrinogen war reduziert, jener an Spaltproduktendes Proteins Fibrin erhöht. Das deutet, so die Wissenschafter,auf einen erhöhten Fibrinumsatz bei Gefühlen von Panikhin. Damit haben ängstliche Menschen ein deutlich erhöhtesThromboserisiko. Folgestudien sollen jetzt zeigen, ob auch ihreHerzinfarktgefahr größer ist.
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