Für die Naturforscher sind nicht Gold und Silber die wahren Schätze, ihr höchstes Gut ist die Artenvielfalt. 60 Experten durchkämmten am „Tag der Biodiversität“ das neue Landschaftsschutzgebiet Kaunergrat auf der Suche nach den dortigen Pflanzen und Tieren. Alle „Schätze“ wurden systematisch exakt dokumentiert.
Der „Tag der Artenvielfalt“ findet jedes Jahr statt – ein Feiertag für alle Naturforscher und -experten. 60 von ihnen unternahmen am Freitag am Kaunergrat eine „Gratwanderung“ mit dem gemeinsamen Ziel, in einem begrenzten Gebiet möglichst viele verschiedene Pflanzen und Tiere zu entdecken, um sie anschließend systematisch zu dokumentieren.
Der Naturpark Kaunergrat ist ein Ort mit einer besonders hohen Artenvielfalt.
Naturparkchef Ernst Partl
Besondere Artenvielfalt
Fündig wurden die Mitglieder des „Vereines Artenvielfalt“ etwa auf den Trockenrasen in Kauns oder in den Feuchtgebieten und Mooren rund um den Rifflsee. „Der Naturpark Kaunergrat ist ein Ort mit einer besonders hohen Artenvielfalt“, weiß Naturparkchef Ernst Partl. Nicht zuletzt deshalb ist das Schutzgebiet, das das Kaunertal mit dem Pitztal verbindet, bereits zum dritten Mal Schauplatz der Artensuche, die das Bewusstsein der Biodiversität vor unserer Haustüre wecken soll.
Vereinsobmann Peter Huemer: „Wir danken für die perfekte Organisation.“
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