"Jetzt ist Ali dran"
Tausende im Jemen gegen Präsident Saleh auf der Straße
Der Protestmarsch begann mit einer heftigen Auseinandersetzung zwischen einer Gruppe Studenten und Anhängern der Regierungspartei CPG, die einen jungen Mann daran hindern wollten, ein Plakat am Eingang der Universität aufzuhängen, wie Augenzeugen berichteten.
Gegen Mittag befanden sich die Demonstranten noch etwa einen halben Kilometer vom Tahrir-Platz in Sanaa entfernt, der von Anhängern des Präsidenten besetzt war. In der ägyptischen Hauptstadt Kairo war der dortige Tahrir-Platz ("Platz der Befreiung") zum Epizentrum der Proteste gegen Mubarak geworden.
Bereits am Freitagabend hatten in Sanaa Tausende Menschen, darunter Oppositionsabgeordnete und Menschenrechtsaktivisten, den Sturz von Präsident Mubarak in Ägypten auf der Straße gefeiert und dabei auch Salehs Rücktritt gefordert.
Sie waren daraufhin aber von mehreren tausend regierungstreuen Demonstranten verdrängt worden, ohne dass es zu gewaltsamen Ausschreitungen kam, wie ein AFP-Korrespondent berichtete. Am Samstagvormittag hatte die CPG auf dem Platz Zelte aufstellen lassen, um die Opposition an Protesten zu hindern.











Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.