Fast 500 Tage nach dem ersten bestätigten Corona-Fall in Niederösterreich ist heute der größte Meilenstein im Kampf gegen die Pandemie erreicht. Eine Million Landsleute ist mindestens einmal per Schutzimpfung gegen das Virus immunisiert worden. Jetzt laufen die Planungen für etwaige Nachimpfungen im Herbst an.
„Die Pandemie ist noch nicht vorbei“, warnen die Experten. Zumindest in Niederösterreich ist mit dem heutigen Stichtag aber ein wahrer Meilenstein auf dem Weg zurück erreicht. Mehr als eine Million Landsleute sind nun gegen das Virus geimpft. Mehr als zwei Drittel der impfbaren Landesbevölkerung haben den Erststich, immerhin rund 40 Prozent bereits auch die zweite Dosis erhalten. Schlüssel zum so raschen Impferfolg – da sind sich auch die bundesweiten Experten einig – war vor allem die Freigabe der Impfung für alle im Mai.
„Das gab den Landsleuten Sicherheit und Perspektive“, blicken der für die Kliniken zuständige Landesvize Stephan Pernkopf und Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig zurück. Schon in der kommenden Woche richten die Behörden den Blick aber wieder nach vorne: Parallel zu den bevorstehenden Zweitstichen (bis zu 20.000 Immunisierungen täglich) soll die Ausbreitung der gefährlichen Delta-Variante im Land analysiert und an einem ähnlich erfolgreichen Konzept für etwaige Nachimpfungen im Herbst gefeilt werden.
Infektion trotz Impfschutz
Wie berichtet, hat sich die Mutation in der vergangenen Woche rasant verbreitet. Ein Drittel aller täglichen Neuansteckungen geht auf sie zurück. Unter den 91 bis dato bekannten Fällen sind auch zwei Landsleute, die bereits zweimal mit dem BioNTech/Pfizer-Vakzin geimpft wurden. Eine der beiden betroffenen Personen klagt über leichte, die andere über keinerlei Krankheitssymptome.
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