Ob Fußball, Tennis, Leichtathletik oder viele andere Sportarten, für die Kinder und Jugendlichen in der Landeshauptstadt sind die mehr als 100 Vereine für den Einstieg in die Sportwelt entscheidend. Das hat die große Umfrage des Instituts für Grundlagenforschung (IGF) ergeben.
Mehr als die Hälfte der Kinder und Jugendlichen zwischen sieben und 18 Jahren sind aktiv in einem Sportverein engagiert. Die Spitze bildet dabei die Gruppe der elf bis 14-Jährigen – 61 Prozent.
Bei den Erwachsenen sinkt der Anteil dann stark ab. Im Schnitt sind nicht einmal mehr ein Fünftel in einem Klub. 23 Prozent besuchen allerdings ein Fitnessstudio. Da diese während der Pandemie lange geschlossen waren, ist klar, dass viele in dieser Zeit weniger Sport betrieben haben.
Übrigens sind die Salzburger Frauen ein wenig bewegungsfreudiger als Männer. Der Unterschied wird vor allem beim Spazieren oder Wandern deutlich. Männer sind dafür beim Laufen deutlich aktiver.
Was aus der Umfrage deutlich hervorgeht ist die Tatsache, dass sich gerade die jüngere Bevölkerung mehr Sportstätten wünscht. „Vor allem Schwimm-, Eisflächen und Hallen fehlen“, sagt der ressortständige Vizebürgermeister Bernhard Auinger.
Salzburger hätten nichts gegen neue Sportstätten
Die Salzburger würden sich beispielsweise eine Trendsporthalle, ein weiteres Hallenbad oder auch ausgewiesene Mountainbikestrecken auf dem Gaisberg wünschen. Letztere werden schon seit mehreren Jahren geplant und konnten aber bisher noch nicht umgesetzt werden.
Eine Absage kommt von den Salzburgern für ein bundesligataugliches Fußballstadion in der Stadt. Nur drei Prozent wären dafür. Fix scheint: Die Salzburg Arena im Messezentrum soll zur Hauptschauplatz für große Sportevents werden.
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