Kampagne der WK Tirol

„Träumweiter“ von Raketen: Lehrlinge gesucht

Tirol
03.07.2021 17:00
Schulschluss, Lockerungsschritte und eine anspringende Wirtschaft: Diese Mischung nahm die WK Tirol zum Anlass, die Situation auf dem heimischen Lehrlingsmarkt zu beleuchten. 2240 offenen Lehrstellen stehen 528 Suchende gegenüber. Die Folge davon ist die zweite Lehrlingskampagne. Titel diesmal: „Träumweiter!“

Nach der Kampagne „Mei Madl, mei Bua“ startet die Wirtschaftskammer mit den Sparten Gewerbe und Handwerk sowie Handel eine neue Initiative, um Schülern den Einstieg in die Berufswelt schmackhaft zu machen: Eine Rakete, die über Innsbruck aufsteigt, oder eine Yacht aus Holz, die am Inn flussaufwärts fährt: „Junge Menschen sollten nie aufhören, zu träumen“, erklärte WK-Präsident Christoph Walser. „Träume können Dinge weiterentwickeln. Junge Menschen sollen den Mut haben, neue Dinge auszuprobieren und dabei wollen wir ihnen gutes Werkzeug mitgeben“, erläuterte der Kammerchef die Gedanken hinter der Kampagne „Träumweiter“. Mit 197 Ausbildungsbetrieben habe man einen neuen Höchststand erreicht, betonte WK-Lehrlingskoordinator David Narr. „Die Lehre ist das Sprungbrett ins Unternehmertum, das wir so dringend brauchen.“

Appell zum Schulschluss
„Jeder hat Gedanken und Wünsche. Es geht darum, nicht nur im Träumen zu bleiben, sondern den ersten Schritt zu setzen und sich eine Zukunft aufzubauen. Mein Appell ergeht daher an Schülerinnen und Schüler, sich zu überlegen: Was wollt ihr machen?“, sagte Franz Jirka, Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk.

Der Mangel an Fachkräften und Lehrlingen ist nach Corona ungebrochen und damit eine der größten Hürden für die Wirtschaft auf dem Weg zurück. „Wir bezahlen über dem Kollektivvertrag, aber offensichtlich gibt es viele, die das Geld nicht in die Arbeit lockt“, glaubt Walser.

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