Mit ein paar Tausend Dollar Beutegeld hat eine emsige Biberfamilie im US-Bundesstaat Louisiana einen wertvollen Damm gebaut. Ein Kasino-Räuber hatte den Geldsack auf der Flucht ins Unterholz geworfen, berichteten US-Medien am Dienstag. Die Biber nutzten die Banknoten als Füllmaterial für ihren Damm.
Die Polizei in Greensburg ermittelte nach demÜberfall auf das Kasino "Lucky Dollar" vergangene Woche,fand von der Beute jedoch keine Spur. Der mutmaßliche Tätergab dann den entscheidenden Tipp auf den Fundort. Als die Beamtendas Unterholz an einem kleinen Bach durchsuchten, fanden sie jedochnur zwei der drei Geldsäcke.
Banknoten in gutem Zustand Um das Bachbett zu durchsuchen, öffneten sieden Biberdamm. Dabei fielen ihnen die arg zerknitterten und feuchten,aber sonst unversehrten Banknoten in die Hände. Die Polizeistellte etwa die Hälfte der Beute im Umfang von rund 70.000Dollar sicher. Der dritte Geldsack lag - aufgerissen und nochhalb gefüllt - nicht weit entfernt.
Gegen die Biber sei keine Anklage erhoben worden,berichtete die Zeitung "The Advocate" in Louisianas HauptstadtBaton Rouge.
Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.