"Ich sterbe für dich"

Verzweifelter Stalker versetzt Zuckerberg in Angst

Web
08.02.2011 16:15
Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat eine einstweilige Verfügung gegen einen Mann namens Pradeep Manukonda erwirkt, der unzählige Male versucht haben soll, Kontakt zu ihm aufzunehmen. Erst habe der Stalker ihn via Facebook kontaktiert, dann in Facebook-Büros nach ihm gefragt - und schließlich tauchte er sogar vor Zuckerbergs Haus auf. Der 31-Jährige scheint verzweifelt nach einem Ausweg aus finanziellen Schwierigkeiten zu suchen.

"Bitte hilf mir, dann bin ich bereit, für dich zu sterben", heißt es in einer von vielen Facebook-Nachrichten Manukondas an Zuckerberg, berichtet "TMZ". Es tue ihm leid, den Facebook-Gründer mit seinen Problemen zu behelligen, doch er brauche dringend Geld. "Mir läuft wirklich die Zeit davon" und "Bitte versteh meinen Schmerz", flehte Manukonda auch in einer Nachricht an Zuckerbergs Schwester Randi Ende Dezember 2010.

Nachdem die Botschaften keine Wirkung zeigten, versuchte er in verschiedenen Facebook-Büros sein Glück, traf Zuckerberg jedoch nicht an. Am 24. Jänner 2011 wurde Manukonda schließlich von der Facebook-Sicherheitsfirma vor Zuckerbergs Haus aufgegriffen, als er gerade an die Haustür treten wollte. Auch eine eindringliche Verwarnung der Polizei konnte den 31-Jährigen nicht davon abhalten, erneut Kontakt zum Facebook-Gründer zu suchen - er schickte E-Mails und sogar Blumen mit einem handgeschriebenen Brief.

Einstweilige Verfügung und Anhörung
Aus Angst um seine eigene Sicherheit sowie die seiner Freundin und seiner Schwester hat Zuckerberg nun eine einstweilige Verfügung gegen den offenbar verzweifelten Stalker erwirkt. Manukonda muss sich mindestens 300 Yards (274 Meter) von Randi und Mark Zuckerberg sowie dessen Freundin Priscilla Chan fernhalten. Noch diesen Monat soll es außerdem eine gerichtliche Anhörung zu dem Fall geben.

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