Online-Bekanntschaft

Mit „Mitleidstrick“ viel Geld ergaunert

Niederösterreich
21.06.2021 12:00

Die psychische Notsituation einer 51-Jährigen aus dem Bezirk Melk nutzte jetzt ein gemeiner Betrüger schamlos aus. Die Frau, deren Mann sterbenskrank ist, lernte den Unbekannten im Internet kennen. Und ausgerechnet dieser spielte dann die Mitleidskarte aus - und kassierte einen vierstelligen Euro-Betrag.

Der Mann schickte der 51-Jährigen zunächst eine harmlose Freundschaftsanfrage und startete danach einen Chat. Die Frau stieg darauf ein, es entwickelte sich ein reger Online-Austausch – als Ablenkung von der aufgrund der Erkrankung psychisch extrem fordernden Situation, wie sie der Polizei erzählte. Doch nicht sie, sondern ausgerechnet der Unbekannte kam dann mit der Mitleidstour. Er brauche nämlich Geld für den Zoll, dann wieder für die Bezahlung von Arbeitern, log er. Und es funktionierte.

Nochmalige Geldbitte abgelehnt
Die Frau überwies in drei Raten einen vierstelligen Euro-Betrag. Als er einige Tage später noch einmal um Geld bat, lehnte die 51-Jährige erstmals ab. Erst als der Bekannte schrieb, dass er Geld brauche, damit sie beide zusammenziehen und in Deutschland ein Haus kaufen können, wurde es der Frau zu viel. Sie erstattete Anzeige, die Polizei ermittelt nun mit Hochdruck.

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