Wer auf der Website Police.uk seinen Ort oder die Postleitzahl angibt, erhält eine Auflistung aller bei der Polizei gemeldeten Vergehen des vergangenen Monats, unterteilt in sechs Kategorien und mit Angaben zum ungefähren Tatort. Die Kategorien reichen von "anti-sozialem Verhalten" - wie etwa mutwilliger Beschädigung - über Diebstahl bis hin zu schweren Gewaltverbrechen.
"Wir können Kriminalität nicht unter den Teppich kehren"
Kritiker warnten bereits im Vorfeld, dass die Seite zur Verunsicherung der Bürger beitrage und möglicherweise die Immobilienpreise in besonders häufig gelisteten Gebieten in den Keller rutschen lassen könnte. Innenministerin Theresa May wies allerdings alle Vorwürfe zurück: "Wir können Kriminalität nicht unter den Teppich kehren." Die Seite mit ihren Zahlen und Fakten gebe den Menschen ein "echtes Werkzeug", um zu prüfen, was die Polizei gegen Kriminalität in ihrer Nachbarschaft unternehme, erklärte die Ministerin.
Ansturm lässt Website zusammenbrechen
Bei den Briten scheint die neue "Karte der Kriminalität" anzukommen. Bereits nach wenigen Stunden brach die Seite unter dem Ansturm ihrer Besucher - mit 75.000 Klicks pro Minute - zusammen.









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