Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist am Freitag zu Mittag im Elysee-Palast in Paris eingetroffen. Unmittelbar vor dem Besuch versicherte Frankreich seine ungebrochene Solidarität mit der Ukraine – trotz Iran-Krieg und Ölkrise.
Die Gespräche mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron sollen sich auf drei Themen fokussieren: Weitere Unterstützung für die Ukraine, verstärkter Druck auf Russland sowie Schritte hin zu einem Frieden mit Sicherheitsgarantien.
Nach Angaben des Elysee-Palasts solle es dabei vor allem um die Freigabe eines EU-Darlehens von 90 Milliarden Euro sowie um Energiehilfe für die Ukraine gehen. Zudem solle die Verteidigungszusammenarbeit zwischen Frankreich und der Ukraine, insbesondere im Drohnenbereich, besprochen werden. Außerdem wollen die Präsidenten über das 20. Sanktionspaket gegen Russland und Maßnahmen gegen die russische Schattenflotte beraten. Auch Initiativen der Koalition der Willigen für einen gerechten Frieden mit Sicherheitsgarantien für die Ukraine sollen zur Sprache kommen.
Frankreich: „Unsere Solidarität wankt nicht“
„Die Kernbotschaft und der Hauptzweck dieses Besuchs ist es zu zeigen, dass nichts – keine Krise und keine Entwicklung – unsere Aufmerksamkeit von der Ukraine ablenken wird. Sie bleibt für uns ein zentrales Sicherheitsthema“, erklärte ein Vertreter des Präsidialamtes in Paris im Vorfeld der Visite. „Unsere Unterstützung für die Ukraine wankt nicht.“
Nach dem Treffen sollen Selenskyj und Macron eine gemeinsame Pressekonferenz abhalten und an einem Arbeitsmittagessen teilnehmen. Später am Freitag werde der ukrainische Präsident zudem an einer Diskussion mit Studierenden an der Universität Sciences Po partizipieren.
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