Der Kurznachrichtendienst X will seinen Verifizierungsmechanismus in der EU offenbar ändern. Dies sei eine Reaktion auf eine Geldstrafe in Höhe von 120 Millionen Euro, meldete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf einen Sprecher der Europäischen Kommission.
Demnach hat X Vorschläge zur Behebung der Mängel beim blauen Haken eingereicht. Die Kommission werde diese nun prüfen, wurde Kommissionssprecher Thomas Regnier zitiert.
Die EU hatte im Dezember nach zweijährigen Ermittlungen gegen X die erste Geldstrafe wegen eines Verstoßes gegen den Digital Services Act (DSA) verhängt. Die EU-Aufseher stießen sich unter anderem an dem blauen Haken, der bei X verifizierte Nutzerkonten signalisieren sollte, inzwischen aber gekauft werden kann.
Zudem ging es um mangelnde Transparenz bei Werbung sowie den Datenzugang für Wissenschafter. Parallele EU-Ermittlungen wegen der Verbreitung verbotener Inhalte und Maßnahmen gegen Falschinformationen laufen weiter.
Der DSA verpflichtet Internetkonzerne auch zum Kampf gegen Hass und Hetze. Die US-Regierung und Präsident Donald Trump reagierten mit harscher Kritik auf die Strafe für X. Musk forderte aus Verärgerung die Auflösung der EU.
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