Tag 14 im Nahost-Krieg

10 Mio. Dollar Kopfgeld ++ Iran lässt Tanker durch

Außenpolitik
13.03.2026 22:51

Seit 14 Tagen tobt der Krieg zwischen dem Iran und den USA und Israel. Während die Angriffe weitergehen, bieten die USA zehn Millionen Dollar für Hinweise zum Aufenthaltsort von Mojtaba Khamenei. Der Iran lässt zwei indische Schiffe durch die blockierte Straße von Hormuz passieren. Alle Entwicklungen können Sie im krone.at-Liveticker nachlesen.

Die wichtigsten Meldungen in Kürze:

  • Das US-Außenministerium will zehn Millionen Dollar für Hinweise über den Verbleib des neuen Iran-Führers Mojtaba Khamenei zahlen. Laut US-Kriegsminister Pete Hegseth sei er „verwundet und wahrscheinlich entstellt“. Beweise für seine Behauptung legte er nicht vor.
  • Im Zuge des Iran-Kriegs sind schon mehr als 2000 Menschen gestorben, schätzt der Sender CNN. Darunter sind sowohl Militärangehörige als auch Zivilisten.
  • US-Präsident Donald Trump vermutet, dass Kreml-Chef Wladimir Putin dem Iran „vielleicht ein kleines bisschen hilft“, erklärte er dem Sender Fox News Radio.
  • Der Iran lässt Insidern zufolge zwei indische Flüssiggastanker (LPG) durch die blockierte Straße von Hormuz passieren. Der Iran hatte erklärt, keine Lieferungen für die USA oder deren Verbündete durchzulassen, Indien hat jedoch Ausnahmen erwirkt.
  • Ein US-Tankflugzeug ist im Irak abgestürzt. Alle sechs Besatzungsmitglieder sind gestorben. Ein Grund für das Unglück ist noch nicht bekannt.

Alle Entwicklungen zur aktuellen Lage lesen Sie in unserem Liveticker:

Krieg tobt seit Ende Februar
Seit 28. Februar wurden Hunderte Ziele attackiert, darunter Raketenstellungen, Stützpunkte der Revolutionsgarden sowie Anlagen des iranischen Atomprogramms. Bei den ersten Angriffen kam auch Irans oberster Führer Ali Khamenei ums Leben, ebenso mehrere ranghohe Militärs. Teheran reagierte rasch mit Gegenangriffen: Raketen und Drohnen wurden auf Israel sowie auf US-Militärbasen im Nahen Osten abgefeuert, etwa in Bahrain, Kuwait und im Irak.

Israel und die USA führen nach eigenen Angaben weiterhin tägliche Luftschläge gegen die iranische Infrastruktur aus. Gleichzeitig setzt Teheran auch auf Angriffe über verbündete Gruppen in der Region, darunter die Hisbollah im Libanon. Bereits in den ersten Kriegstagen kamen Hunderte Menschen ums Leben, die meisten davon im Iran; zudem wurden Tausende Ziele in über hundert Städten angegriffen. 

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