Weichenstellung

Spitzenwechsel in Wiener Neustadt und Neunkirchen

Niederösterreich
31.01.2011 15:48
Mit feierlichen Amtsübergaben sind am Montag die Spitzen zweier niederösterreichischer Bezirkshauptmannschaften übergeben worden. Bereits am 11. Jänner waren Andreas Strobl in Wiener Neustadt und Alexandra Grabner-Fritz in Neunkirchen von der NÖ Landesregierung mit sofortiger Wirksamkeit mit dem Posten betraut worden (siehe Infobox). Für Landeshauptmann Erwin Pröll (VP) sei der Führungswechsel eine "wichtige Weichenstellung".

Heinz Zimper habe seine Arbeit in Neunkirchen mit "viel Leidenschaft und Leistungskraft" erfüllt. In einer herausfordernden Zeit sei es gelungen, den Bezirk Neunkirchen zu einem besonders zukunftsträchtigen Bezirk zu machen, meinte der Landeshauptmann in seiner Festrede.

Die Bezirksverwaltung sei dabei "die Drehscheibe schlechthin für all die Aufgaben, die auf uns zukommen". An der Spitze einer Bezirkshauptmannschaft brauche es daher eine Persönlichkeit mit "juristischer Kompetenz, Managementqualitäten, Führungsqualitäten und Kommunikationsfähigkeit", so Pröll. Alexandra Grabner-Fritz versicherte, ihre neue Aufgabe "mit Engagement, Einsatz und Herz" erfüllen zu wollen. Sie sehe sich "dem Dienst für die Bürgerinnen und Bürger verpflichtet" und wolle "die Bürgernähe weiter ausbauen", so Grabner-Fritz.

"Große Herausforderung" Wiener Neustadt
In Wiener Neustadt habe Vorgänger Philipp Enzinger in seiner vierjährigen Tätigkeit als Bezirkshauptmann "sehr gute Arbeit geleistet", insbesondere in den Bereichen Bürgernähe, Verwaltungsmodernisierung und Katastrophenschutz, so Pröll. Mit Andreas Strobl folge nun ein "erfahrener und erprobter Mitarbeiter mit einem klaren Werdegang in der Landesverwaltung". 

Wiener Neustadt sei "einer der vielfältigsten und reizvollsten Bezirke", seine Bestellung zum Bezirkshauptmann sei daher eine "große Herausforderung", meinte der neue Bezirkshauptmann Andreas Strobl. Als Grundsätze seiner Arbeit nannte er u.a. Bürgernähe und "die gute Zusammenarbeit mit allen Partnern der Verwaltung".

"Die Verwaltung ist für die Bürger da", so der Landeshauptmann abschließend: "Weit über 80 Prozent der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher sind mit der Arbeit der Verwaltung in Niederösterreich sehr zufrieden."

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