"Er öffnet immer wieder spontan die Augen und drückt gezielt mit den Händen, wenn man ihn dazu auffordert", erklärte Alexandra Kofler, Neurochirurgin und Ärztliche Direktorin des Landeskrankenhauses Innsbruck. Die Reaktionsphasen seien aber noch sehr kurz, der Aufwachprozess werde nach derzeitigen Einschätzungen noch andauern.
Bis in die Montag-Mittagsstunden hatte sich die Atmung bei Hans Grugger so gut entwickelt, dass das Beatmungsgerät entfernt werden konnte. "Der Patient atmet nun selbstständig. Er ist aber noch sehr erschöpft und schläfrig", berichtete Alexandra Kofler, Ärztliche Direktorin des Landeskrankenhauses Innsbruck. Mit aussagekräftigen neurologischen Tests wird frühestens am Dienstag begonnen.
Langsames Erwachen
Seit letzten Dienstag läuft die Aufwachphase, in der die Medikamente langsam reduziert und die Reaktionen des Patienten genau überwacht werden. Im Laufe der nächsten Tage werde der Körper die Medikamente abbauen und die Mediziner werden dann mit aussagekräftigen neurologischen Tests beginnen können. Bereits Anfang der kommenden Woche könne mit den ersten Untersuchungsergebnissen gerechnet werden, so der ÖSV.
Grugger war am 20. Jänner im Abfahrtstraining auf der Kitzbüheler Streif gestürzt und schwer am Kopf verletzt worden. Der 29-jährige Salzburger war sofort einer Notoperation unterzogen und danach in ein künstliches Koma versetzt worden.
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