Crossing Europe:

Der Nachwuchs an Cineasten scheint gesichert

Oberösterreich
07.06.2021 13:00
„Wir sind glücklich, dass alles gut gegangen ist“, zieht Intendantin Christine Dollhofer gegenüber der „Krone“ persönlich Bilanz von „Crossing Europe“. Die Auslastung der Kinos bei diesem ersten internationalen Live-Filmfestival nach der Corona-Pause war gut. Die Vergabe von Preisen in fünf Kategorien krönte das Event.

„Natürlich hätte ich mir ein ganz normales Festival zu meinem Abschied gewünscht, aber ich bin trotzdem sehr glücklich, dass alles so gut gegangen ist“, meint Christine Dollhofer. Die Intendantin verlässt im Herbst Linz, sie wird nach dieser 18. Ausgabe von „Crossing Europe“ Chefin des Filmfonds Wien, wir berichteten. Ihre Bilanz: „Die Kinos waren gut besucht, und die Regisseure sind überglücklich, ihre Filme endlich vor Live-Publikum gezeigt zu haben.“ Auch dass viele Jugendliche die Angebote nutzten, freut sie: „der Nachwuchs in Film und Kino scheint gesichert.“

Preise an Wettbewerbsgewinner
Ein wichtiges Signal, dass der Europäische Film lebt, sendete die Preisverleihung am Samstag. Das georgische Drama „Dasatskisi“ rund um eine Zeugen-Jehovas-Gemeinde und die ungarische Doku „Anyáim története/Her Mothers“ über ein lesbisches Elternpaar räumten die Hauptpreise ab. Die griechisch-polnische Pandemie-Geschichte „Mila/Apples“ bekam den Publikumspreis. Unter den Wettbewerbsfilmen der Kategorie „Local Artists“ überzeugten „2551.01“, ein surreales Werk von Norbert Pfaffenbichler und die Familiengeschichte „Schweben“ von Julia Windischbauer und Elena Wolff. Insgesamt wurden Geld- und Sachpreise im Wert von 30.500 € vergeben.

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