Die Visualisierung zeigt wie das neue Reichshofstadion Lustenau aussehen soll, wenn es dann irgendwann einmal tatsächlich errichtet wird. Eine konkrete Baueingabe gab es - trotz mehrfacher Ankündigung - bis zum heutigen Tag jedenfalls nicht. „Wenn alles gut läuft, kann diese in den nächsten Wochen erfolgen“, zeigt sich Bürgermeister Kurt Fischer zuversichtlich, dass dies bald so weit sein wird. Ein dehnbarer Begriff, der die Austria und deren Fans weiter an den Nerven zehren lässt.
Im Fanforum wird eifrig diskutiert. Fast alle fürchten, dass das Stadion so wie der (Nicht-)Bau der S18 zur unendlichen Geschichte wird. An die baldige Realisierung glaubt keiner mehr. Mancher übt sich in Sarkasmus. „Stadioneröffnung am 6. Juni 2078“, heißt es etwa süffisant.
Lustenaus Bürgermeister Kurt Fischer betont, dass intensiv an den Unterlagen für die Einreichung gearbeitet wird. „Die umfangreichen Planungen und technischen Untersuchungen sind abgeschlossen.“ Laut Austrias Vorstandssprecher Bernd Bösch fehlen noch Bauabstands-Nachsichten zweier Nachbarn. Stimmen die Anrainer nicht zu, wäre das Projekt weiter blockiert. „Wir machen weiter Dampf, weil wir in Hinblick auf die Zukunft einen klaren Plan brauchen. Ein Herumlarvieren hilft uns nicht weiter“, bekräftigt Bösch.
Er verlässt sich dabei auf Zusagen des Bürgermeisters und des Landeshauptmannes, dass noch vor dem Sommer über die weitere Vorgangsweise verhandelt wird. „Wir müssen wissen, wie es weitergeht und in welchem Tempo“, so der Vorstandssprecher. Spätestens Juli will er Positives verkünden.
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