Um drei Uhr nachmittags nahm der merkwürdige Vorfall seinen Lauf, als Joshua Seal, Chef einer Bodenverlegerfirma, und sein Angestellter Bradley Marshall bei Allen Begley - ebenfalls dort angestellt und gleichzeitig Seals Schwiegersohn - vor der Haustür standen. Sie bräuchten Hilfe bei der Arbeit, hieß es. Gemeinsam fuhren sie in das Büro, wo Seal Begley vorwarf, er sei ein Dieb.
Seal behauptete, Begley habe Ringe aus dem Haus eines Auftraggebers gestohlen, das ruiniere sein Geschäft. Während Marshall die Tür bewachte, schlug Seal brutal auf seinen Schwiegersohn ein und verlangte Geld. Nachdem Begley ihn davon überzeugen konnte, dass er keines besitze, sollte er es über Anrufe bei Freunden und Familie besorgen. Doch auch hier war trotz Drohungen Seals, Begley "noch viel Schlimmeres als ein blaues Auge" anzutun, nichts zu holen.
Erst ein Nachbar der Schwiegermutter Begleys brachte die Lösung: Er besitze zwar kein Geld, aber eine Xbox 360, ließ er den Kidnapper wissen, die sei immerhin 400 bis 500 Dollar wert. Der merkwürdige Tauschhandel wurde schließlich an einer Tankstelle besiegelt - Begley wurde gegen die Spielekonsole freigelassen. Die daraufhin vom Opfer gerufene Polizei fand Seal und seinen Kumpanen Marshall samt Xbox, sie wurden festgenommen. Die beiden müssen sich nun wegen schweren Kidnappings verantworten.
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