Innerhalb eines Tages

10.000 Libanesen bei „Impf-Marathon“ gestochen

Ausland
29.05.2021 18:19

Die libanesische Regierung hat am Samstag einen „Impf-Marathon“ im gesamten Land am Mittelmeer veranstaltet. Mehr als 10.000 Menschen erhielten dabei den Corona-Impfstoff von AstraZeneca. Das rund sechs Millionen Einwohner zählende Land kämpft derzeit gegen eine politische und eine wirtschaftliche Krise. Diese wurden durch die Pandemie noch weiter verschärft. Mit solchen Massenimpfungen hofft man zumindest die Corona-Krise zu entschärfen.

Nach einem wochenlangen Lockdown mit Ausgangssperre ist die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Libanon mittlerweile gesunken. Am Vortag lag sie bei rund 300. Die Regierung hat die Schutzmaßnahmen deswegen gelockert. Insgesamt hat das Land bisher rund 540.000 Infektionen und mehr als 7700 Tote im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet. Mindestens einmal geimpft ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Beirut bereits rund eine halbe Million Libanesen.

Gesundheitsminister für wöchentlichen „Marathon“
Die Kampagne am Samstag richtete sich an Frauen und Männer ab dem Alter von 30 Jahren. Einen solchen „Marathon“ solle es wöchentlich geben, kündigte Gesundheitsminister Hamad Hassan an. Bereits im Februar hatten im Libanon die Impfungen vor allem für Ältere begonnen. In Österreich wurden in der Vorwoche durchschnittlich 65.000 Menschen pro Tag geimpft.

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