Im Detail heißt das, dass ein Einzelticket über eine Zone bald 1,90 Euro, statt bisher 1,80 Euro, kosten wird. In der Kernzone Innsbruck betrifft dies nur jene Kunden, die ihr Ticket direkt im Bus kaufen. Im Vorverkauf bleibt der Preis bei 1,80 Euro. Die Gebühr des 4-Fahrtenticket wird von 5,90 Euro auf 6 Euro erhöht.
In Schwaz und Kufstein sind die Öffis dank besonderer Förderungen der Stadtgemeinden mit den sogenannten "Sparpreis-Tickets" billiger geblieben als anderswo, angehoben wurden die Preise allerdings auch dort: In Schwaz kostet das Einzelticket Sparpreis ab Februar 1,50 Euro und das Tagesticket Sparpreis 3 Euro (um 20 Cent mehr).
In Kufstein wird das Sparpreis-Einzelticket von 90 Cent auf einen Euro angehoben. Für Familien, Senioren, Pendler und Menschen mit Behinderung bietet der VVT vergünstigte Fahrkarten an. Senioren und Familien mit ÖBB-Vorteilscard können Einzeltickets billiger erwerben, für Pendler und Vielfahrer gibt es ein günstigeres Jahresticket.
AK: "Anschlag auf die Pendler"
Gegen die "überfallsartige Vorgangsweise und durch nichts gerechtfertigte Preissteigerungen beim Verkehrsverbund Tirol" reagiert AK-Präsident Erwin Zangerl scharf: "Ein Anschlag auf die Geldtaschen der Pendler."
Auffällig sei, dass Jahres- und Monatskarten am stärksten erhöht werden. Die jüngste Preisgestaltung sei zudem kein Signal, um neue Fahrgäste für den öffentlichen Verkehr zu gewinnen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.