Die heimische Baubranche reibt sich die Hände: Das enge Straßennetz in Innsbrucks Innenstadt darf wieder einmal mit Baggern und Bohrern bearbeitet werden. Wegen Kanalarbeiten ist der Innrain Richtung Zentrum ab der Schöpfstraße seit Montag für den gesamten Verkehr gesperrt.
Damit stehen bei der Klinik auch deutlich weniger Parkplätze zur Verfügung. Der ÖAMTC rät, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Ausweichmöglichkeiten findet man folgendermaßen: Der Innrain wird in Richtung Innenstadt ab der Schöpfstraße gesperrt. Ebenfalls gesperrt wird die Innerkoflerstraße ab der Kreuzung Schöpfstraße. Der Verkehr wird hier über die Schöpfstraße umgeleitet.
Keine Sperre für Linienbusse und Anrainer
Weitere Behinderungen durch diese Kanalbaustelle folgen in etwa zwei Wochen: Ab dem 14. Februar ist voraussichtlich auch das Abbiegen vom Innrain in Richtung Universitätsbrücke für den stadteinwärts fahrenden Verkehr nicht mehr möglich. Von der Altstadt kommend wird der Verkehr über das Herzog-Sigmund-Ufer zur Universitätsbrücke umgeleitet. Die Arbeiten werden bis September dauern.
Verkehrsstadtrat Ernst Pechlaner betont die Notwendigkeit dieser Maßnahmen: "Die Bauarbeiten betreffen die Regionalbahn, hier werden die Gleise verlaufen. Daher müssen im Vorfeld die Kanäle erneuert werden, um spätere Grabungen und Gleisstörungen zu verhindern."
Der Verkehr ist und bleibt Sorgenkind Nummer 1: Mitte des Jahres geht die Kanalbauoffensive in der Stadt so richtig los. Zudem fahren die Bagger für die Regionalbahn auf.
von Matthias Holzmann, "Tiroler Krone"
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