Bis zu 2.000 € mehr!

Mobiles Internet wird immer öfter zur Kostenfalle

Niederösterreich
24.01.2011 17:33
Monat für Monat sind Kunden geschockt, wenn sie ihre Abrechnung für mobiles Internet erhalten. "Die Zusatzkosten betragen bis zu 2.000 Euro", so die Arbeiterkammer (AK). Die Konsumentenschützer kritisieren die undurchsichtigen Verträge und fordern Verbesserungen von den Anbietern.

Das Problem sind die Gebühren, die für die Nutzung über die vereinbarte Datenmenge hinaus fällig werden. Gerät man über das Limit hinaus, wird’s richtig teuer. "Im schlimmsten Fall können zehn zusätzliche Gigabyte mehr als 1.300 Euro kosten", warnt AK-Konsumentenschützer Manfred Neubauer. Undurchsichtig sind laut den Experten die Verträge: "Oft wird gar nicht darauf hingewiesen, welche Kosten nach Ausschöpfen der Pauschale entstehen." 

Die Arbeiterkammer fordert jetzt von den Anbietern, für bessere Tarifinformationen zu sorgen und ein Sperrservice für einen individuell festlegbaren Höchstbetrag einzurichten. Im Klartext: Ist das Limit verbraucht, wird das Internet für diesen Monat einfach abgedreht. 

von Gernot Buchegger, Kronen Zeitung

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