Neues Prüfverfahren

Abgastest ohne Auspuff? Trickserei bei E-Autos zu Ende

Kärnten
24.01.2011 16:21
Die Umstellung auf E-Mobilität wird immer mehr zur Herausforderung. Neben neuen E-Zapfsäulen und den fachlichen Anforderungen an Mechaniker, gilt es auch, die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu schaffen. So mussten die schadstofffreien E-Autos bis vor Kurzem noch zum Abgas-Test, um ein "Pickerl" zu bekommen.

Es klingt kurios, war bis vor Kurzem aber noch Realität: Um ein "Pickerl" zu ergattern, mussten sogar E-Mobile zum Abgas-Test. "Der Test wurde zwar verrechnet, mangels Auspuff jedoch nicht durchgeführt", schmunzelt Oliver Hromada vom Zentrum für E-Mobilität in Klagenfurt. 

"Trickserei" fürs "Pickerl" ist vorbei
Damit das System bei der Paragraph-57a-Überprüfung nicht abstürzte, mussten, wie auch bei der Motorgröße, bislang fingierte Werte eingetragen werden. Langsam aber sicher werden nun die Rahmenbedingungen für die neue Technologie verbessert: Es gibt eine neue Version der elektronischen Begutachtungsverwaltung – mit der "Trickserei" fürs "Pickerl" ist es jetzt endlich vorbei. Wie es heißt, sollen in Zukunft sogar zusätzliche Prüfungsinhalte – wie die Akkus oder die Verkabelung – hinzukommen. 

Neue Herausforderungen kommen mit der E-Mobilität auch auf Kärntens Mechaniker zu. "Es wird zwar noch 50 Jahre lang die herkömmlichen Motoren geben – mit der E-Mobilität geht es jetzt aber so richtig los", ist Walter Preisig, Geschäftsführer der Innung für Kraftfahrzeugtechniker in der Wirtschaftskammer Kärnten, überzeugt.

"Kärntner Krone"

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