Für die rund 1.400 Freiwilligen, Sanitäter, Polizisten und Sicherheitsleute ein Großeinsatz am Limit. "Zusammengezählt waren wir 1.572 Stunden im Einsatz", errechnet Markus Krenn, Einsatzleiter des Roten Kreuzes. Er koordnierte die Arbeit von 180 Sanitätern und fünf Notärzten. 96 Mal wurde ihre Hilfe benötigt. Sensationell: "Davon lagen nur 11 Patienten wegen zu viel Alkohols bei uns auf der Pritsche."
Bis zu 365 private Sicherheitsleute und bis zu 140 Polizisten patrouillierten gleichzeitig durch die Straßen. Ihre Aufgabe: Ausschreitungen verhindern. Das funktionierte: "Trotz riesigem Rummel gab's nur Kleinigkeiten - selbst im Autoverkehr nur zehn Sünder mit leichter Alkoholisierung", bilanziert Oberst Josef Bodner von der Polizei. Ein Zeichen auch, dass die Maßnahmen der ÖBB (300 Zugstopps beim Stadion) und der Stadt Kitzbühel (keine starken Getränke) fruchteten.
Auf Kosten der 40 Standbetreiber ging das Schnapsverbot allerdings nicht: Mehr als 100.000 Dosen Bier wurden verkauft. Viele Dosen bedeuten jedoch auch viel Mist und einen Intensiv-Einsatz für 35 Müllmänner. Diese fegten die Stadt in Windeseile im Morgengrauen sauber. Kitzbühels Bürgermeister Winkler: "Von Anfang bis Ende ein Super-Fest!" Bleibt nur ein kleiner Wermutstropfen: Manchem Kitzbüheler war es zu laut. Daher soll es 2012 weniger Beschallungen geben.
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