Am Samstagvormittag um kurz nach 9.30 Uhr wurde in einer Industriehalle im schweizerischen Uznach (Kanton Sankt Gallen) ein Brand entdeckt. Ein rund 30 mal 30 Meter umfassender Kubus, auf dem mehrere tausend Hanfsetzlinge gezüchtet wurden, brach zusammen.
Ein Angestellter der registrierten CBD-Hanfanlage betrat am Samstagvormittag die Halle und schaltete die Lüftung ein. In diesem Moment brach eine rund drei Meter hohe Metall-Gipskonstruktion in sich zusammen. Innerhalb dieser Konstruktion wurden mehrere tausend Hanfpflanzen gezüchtet. Ihr Wachstum wird mit Wärmelampen unterstützt. Diese verursachten den Brand, der in den brennbaren Untersätzen stehenden Pflanzen. Dabei wurde ein automatischer Brandalarm ausgelöst.
Die Feuerwehr stellte eine massive Rauchentwicklung, aber kein offenes Feuer, fest. Sie setzten mehrere Lüfter ein, um die Halle rauchfrei zu machen. Der entstandene Schaden wird mit mehr als 100.000 Schweizer Franken (mehr als 91.000 Euro) beziffert. Verletzt wurde niemand.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.