Zagreb – KAC 3:4 n.P.
In der NHL ist's nicht besser – phänomenal, wie unser Leader in der vollen Bärenhöhle tanzte. Joe Sakic, der berühmteste Kroate, schickte via Videoschirm begeisternde Eröffnungsworte, dann zogen die 15.700 Fans eine Show ab, wie man sie nicht übertreffen kann.
Das Eis war aus Schalke importiert worden, im selben Oval, auf dem im Vorjahr Deutschland vor 77.803 Fans die USA niederrang, schlug sich das KAC-Rumpfteam (ohne Brandner, Craig, Ratchuk) großartig. Milliarden-Fee Heidi Horten flog mit dem Vorstand im Privatjet ein, saß in einen schneeweißen Pelzmantel gekleidet in der VIP-Lounge. Manuel Geier (6.) und Tyler Scofield (10.) stellten nach tollen Aktionen auf 2:0 – da lachte sie.
Das warf Zagreb (das ja auch in der Play off in der großen Halle spielen will) nicht aus der Bahn. Die Söldnertruppe glich auf 2:2 aus, stellte auch nur 26 Sekunden nach der erneuten KAC-Führung des famosen Scofield auf 3:3 (24.).
KAC hatte Scofield ja für Schneider abgemeldet, erst Dr. Reichel presste den Jungspund wieder rein. Und nach einem packenden Finish lud Tyler im Penaltykrimi nochmals durch. Mit seinem dritten Tor schenkte er KAC das 4:3. "Unfassbar, ich hatte schon den Puck verloren, kam gerade noch hin." Noch nie hat ihn ein Tripleschlag so gefreut...
VSV – Salzburg 4:5
Nach drei Siegen in Serie wurde Villach wieder gestoppt. Mitentscheidend sicher das Startdrittel. Die Adler legten mit Volldampf los. Nach dem 1:0 durch Michi Raffl (7.) vergab man aber zu viele Chancen auf das 2:0. Auch ein fünfminütiges Powerplay blieb ungenützt.
Dann kämpfte Salzburg zurück, das Match wurde heiß – und VSV scheiterte an den eigenen Nerven. Ein wirklich dummes Foul von Ferland nützte Aubin zum 1:1 (34.), dem 2:1 der Bullen ging dann eine Fehlentscheidung des Schiri-Duos voraus – jetzt kochte das Spiel.
In Minute 39 gerieten sogar Michi und Thomas Raffl aneinander, Thomas checkte seinen Bruder hart nieder – das Powerplay nützte VSV zum 2:2. Aber 59 Sekunden später ließ Abid Starkbaum nicht gut ausschauen – 2:3 (das einzige Tor bei 5:5). Nach dem 2:4 durch Aubin (47.) ging's rund.
Mitchell kassierte eine Spieldauerdiszi (Check) plus Matchstrafe (er schmiss einem Head den Schläger hin), da warf Boss Mion seinen blau-weißen Schal aufs Eis. Die Fans flippten auch aus, alles flog aufs Eis. Die Schiris drohten mit Abbruch – und beließen es dann bei einer Eisreinigung. VSV gab trotz zehn Minuten Unterzahl nicht auf, schoss sogar noch zwei "Short-Hander". Vier Minuten vorm Ende hatte Ryan gar noch die Topchance aufs 5:5.
von Christian Tragner, Fritz Rauter und Albert Kurka, "Kärntner Krone"












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