Paradies für Spieler

Deutschland bekommt erstes Gaming-Museum

Spiele
21.01.2011 10:10
Deutschlands erstes Museum für Computer- und Videospiele ist am Freitag mit einer Dauerausstellung in Berlin eröffnet worden. Auf rund 670 Quadratmetern sei mit rund 16.000 Spielen, 2.300 Hardware-Exponaten und etwa 10.000 Zeitschriften eine weltweit einzigartige Sammlung, Spiel- und Experimentierlandschaft aus rund 50 Jahren Computerspielgeschichte entstanden, sagte Museumsdirektor Andreas Lange.

Das in drei Themenbereiche gegliederte Museum zeigt die Entwicklung der PC-Spiele von den Anfängen vor 60 Jahren bis zur massenweisen Verbreitung heute.

"Es ist kein Fantempel", betonte Lange. Ziel sei eine fundierte und durchaus kritische Darstellung eines immer beliebter werdenden Mediums. Das Museum verfügt nach eigenen Angaben über Europas größte Sammlung an Unterhaltungssoft-und -hardware. Ausgestellt sind zudem "oft rare Originalexponate", sagte Lange.

Das Computerspielemuseum besteht zwar seit 1997, bekommt aber erst jetzt eine ständige Bleibe. Mehr als 30 nationale und internationale Ausstellungen wurden seither konzipiert. Das Museum ist nun im ehemaligen "Cafe Warschau" in der Karl-Marx-Allee untergebracht und wurde mit Fördergeldern der EU und der Stiftung Deutsche Klassenlotterie über jeweils 220.000 Euro möglich.

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