Ab 1. Februar müssen bekanntlich die neuen mangofarbenen Pickerln aufgeklebt sein. Wer dies nicht tut oder die Vignette im Handschuhfach spazieren fährt, dem droht ein dickes Ende. Seit August 2008 hat der Autobahnbetreiber eine Art Wunderwaffe gegen alle Mautpreller im Talon.
Dank der Augen zweier Kameras, denen nichts entgeht, wurden allein 2009 nicht weniger als 1.800 Pickerl-Sünder aufgespürt, was einen neuen Rekord bedeutet. Auch im vergangenen Jahr konnte dieser Spitzenwert durch die an den Überkopfbalken montierten Überwachungssysteme erneuert werden.
Statt zwei bald fünf Kameras
Keine Frage, dass sich die Anschaffung dieser modernen Kameras mit einem Stückpreis von 230.000 Euro rasch amortisiert hat. Schließlich muss jeder ertappte Mautpreller eine Ersatzmaut von 120 Euro berappen. Was bei zuletzt erwischten 106.000 Vignetten-Sündern 12,7 Millionen Euro an Strafgeldern ergab.
Bislang sind zwei mobile Kameras, die außer in Oberösterreich auch im übrigen Bundesgebiet eingesetzt werden, aktiv. Doch damit nicht genug: "Es werden von uns drei weitere dieser Kameras angeschafft und eingesetzt", sagt Asfinag-Sprecherin Ingrid Partl. Daneben sind derzeit auch noch 100 Asfinag-Mitarbeiter im Schichtbetrieb täglich an den Auf- und Abfahrten sowie auf Parkplätzen im Kontrolleinsatz. unterwegs.
von Johannes Nöbauer, "OÖ Krone"
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