Es hätte eine Urlaubsfahrt nach Italien werden sollen, geendet hat sie jedoch nach einem Streit mit dem Partner mit dem Absturz über eine Felswand bereits im Tiroler Angath. Dabei erlitt eine Dänin (28) am Freitag schwere Verletzungen. Die Frau musste von der Bergrettung Wörgl und dem Notarzthubschrauber geborgen werden.
Innsbrucker Klinik statt Traumurlaub in Italien: So hatte sich das Paar die wohl erste Reise nach der Lockerung der Reisebeschränkungen sicher nicht vorgestellt.
Am Parkplatz der Raststätte in Angath bei Wörgl eskalierte offenbar ein Streit zwischen der 28-Jährigen und ihrem Partner im Wagen. Die junge Frau verließ daraufhin das Auto, kletterte über einen Zaun und verschwand im Wald. Der weitere Unfallhergang ist derzeit noch unklar, die Dänin begab sich jedenfalls in eine steile, abschüssige Felswand direkt hinter dem Autobahnparkplatz. In dem weglosen Gelände stürzte sie dann gegen 15.20 Uhr aus ungeklärter Ursache ab.
Partner erreicht, der folglich Notruf absetzte
„Es gelang ihr, ihren Partner anzurufen, der Alarm schlug“, sagt Andreas Adelsberger, Einsatzleiter der Bergrettung Wörgl. „Wir sind mit zehn Mann ausgerückt und haben die Frau schwer verletzt in der Wand gefunden. Sie befand sich etwa 100 Höhenmeter in sehr schwierigem Gelände über der Autobahn und dürfte darin ein beträchtliches Stück abgestürzt sein. Das lässt sich jedenfalls aufgrund der Verletzungen vermuten.“
Die Wörgler Bergretter kümmerten sich um die Erstversorgung der 28-jährigen Dänin, der Notarzthubschrauber Heli 3 barg die schwer verletzte Frau wenig später mit dem Tau. Der Hubschrauber brachte sie dann schlussendlich in die Innsbrucker Klinik.
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