Der 3DS wurde vor einigen Wochen bei einem großen Event in Tokio vorgestellt, wo Pressevertreter der erste Mal die Möglichkeit hatten, 3D-Spiele zu testen. Das japanische Magazin "Friday" gibt nun an, Anwesende zu ihren Erfahrungen befragt zu haben - und dabei zahlreiche negative Reaktionen erhalten zu haben.
"Nachdem ich zehn Minuten lang gespielt hatte, fing ich an, mich etwas schwindelig zu fühlen", beschreibt der Autor des "Friday"-Artikels selbst. "Es war wie seekrank zu sein", heißt es weiter. Mit dieser Erfahrung stehe er nicht alleine da, ein etwa 30-jähriger Mann habe schon nach einer Minute mit den Worten "Ich halte das nicht mehr aus" das namensgebende 3D-Feature deaktiviert und stattdessen im 2D-Modus weitergespielt. Er habe das Gefühl gehabt, seine Augen seien extrem müde geworden. Diese Empfindung habe er mit zahlreichen Anwesenden geteilt, so der "Friday"-Bericht. Auch Schwindelgefühle sollen mehrfach und bereits nach kurzer Spielzeit aufgetreten sein.
3D-Effekt lässt sich regulieren und deaktivieren
Fraglich ist, ob das Magazin nur die negativen Kommentare herausgepickt hat, schließlich haben andere Tester keine Probleme mit dem 3D-Effekt festgestellt. Auch ist bekannt, dass 3D im Allgemeinen bei manchen Menschen Schwindelgefühle und Übelkeit auslöst. Nintendo hat daher vorsorglich einen Schieberegler integriert, über den sich die Stärke des 3D-Effekts einstellen sowie ganz abschalten lässt.
Nintendo: 3DS ungefährlich, aber nicht für kleine Kinder
Vor Kurzem hat Nintendo selbst davor gewarnt, Kinder unter sechs Jahren sollten gar nicht im 3D-Modus spielen, da es zu einer Entwicklungsstörung der Augen kommen könne. Die Firma betonte danach jedoch, der 3DS sei ansonsten völlig ungefährlich.
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