„Jeder Frauenmord ist einer zu viel“, sagt Tirols SPÖ-Obmann Georg Dornauer. Das Gewaltschutz-Budget im Land wurde nun aufgestockt.
Der mittlerweile 13. Frauenmord im heurigen Jahr – in Wien wurde am Mittwoch eine 36-Jährige tot in ihrer Wohnung aufgefunden, der vorerst verhaftete Ehemann wurde am Tag darauf wieder frei gelassen – lassen auch beim Tiroler SPÖ-Obmann Georg Dornauer die Alarmglocken schrillen.
„Jede Sekunde, in der wir politisch untätig sind, bleiben Frauen weiterhin gefährdet - das dürfen wir nicht akzeptieren. Ich bin sehr froh, dass wir im Tiroler Landtag eine breite Basis für echte Maßnahmen gegen Männergewalt und für mehr Schutz von Frauen gefunden haben und ich möchte mich ausdrücklich dafür bei der Tiroler Volkspartei, den Tiroler Grünen, den Freiheitlichen, den NEOS und der Liste Fritz bedanken!“
Budget aufgestockt
Alle im Tiroler Landtag vertretenen Parteien haben sich dazu bekannt, die vom Landtag bereits beschlossenen Mittel für Gewaltschutz und Gewaltprävention um eine halbe Million Euro aufzustocken. Darüber hinaus soll das Beratungsangebot für gewalttätig gewordene Männer sowie die wirksame Prävention gegen Gewalt an Frauen und Kindern deutlich ausgebaut werden.
„Damit setzen wir kurz- und langfristig wirksame Maßnahmen, um die schrecklichen Frauenmorde, wie wir sie in Österreich leider immer häufiger erleben, endlich zu beenden. Jede getötete Frau ist eine zu viel“, so Dornauer abschließend.
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