OÖ kämpferisch

Landesregierung im Clinch mit Wien um Strecke Linz-Graz

Oberösterreich
18.01.2011 16:07
Die Landesregierung hat sich in ihrer Sitzung am Montag – auf Betreiben des Grünen-Chefs Rudi Anschober – geweigert, einen Brief vom Bundeskanzleramt (BKA) zum Aus der Bahndirektverbindung zwischen Linz und Graz zur Kenntnis zu nehmen.

Ministerin Bures hatte auch an Pühringer (wie an Gemeinden, die auch mittels Resolutionen kämpfen) geschrieben, dass die Direktverbindung Linz-Graz nicht zum vom Bund zu finanzierenden Grundangebot der ÖBB gehöre und die Staatsbahn daher aus wirtschaftlichen Gründen diese Strecke zusperren dürfe.

Dagegen gab es schon geharnischten Protest von Oberösterreichs Polit-Spitzen und eine Landtags-Resolution – doch die Weigerung, den Brief aus Wien zur Kenntnis zu nehmen, ist ein Protest,  der so  erst ein einziges Mal im Zusammenhang mit Österreichs Anti-Atom-Politik vorgekommen.

Anschober: "Es ist doch vollkommen logisch, dass die Bahnverbindung zweier Landeshauptstädte zum Grundangebot gehört!"

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