Viel gebaut wird wohl in den kommenden Jahren auf dem Campus Krems. Denn das Land wird zur Universität für Gesundheitswissenschaften vor allem die Infrastruktur beisteuern. Gerechnet wird mit Kosten von bis zu 20 Millionen Euro. Und das ist auch der große Unterschied zu dem Uni-Projekt in St. Pölten. Stadler: "Jener Investor, der hier Ärzte ausbilden will, benötigt nämlich keine öffentlichen Gelder."
"Das hat keinen Einfluss auf unsere Absichten"
Jener Investor ist Alfred Pritz. Und trotz der Entscheidung des Landes, Krems den Vorzug als Standort der Medizin-Uni zu geben, zieht der Gründer und Rektor der privaten Sigmund-Freud-Universität in Wien seine Pläne für St. Pölten nicht zurück: "Das hat keinen Einfluss auf unsere Absichten." Aber das Land muss trotzdem noch ins Boot geholt werden. Denn die Medizinstudenten brauchen auch Praktikumsplätze im Spital. Pritz: "Verhandlungen darüber finden noch im Jänner statt."
von Christoph Weisgram, Kronen Zeitung
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