Der medizinische Dienstleister Seacoast Radiology warnte einem aktuellen Bericht von "The Register" zufolge Patienten, dass einer seiner Server Mitte November letzten Jahres geknackt wurde. Auf diesem waren Namen, Adressen, Sozialversicherungsnummern, medizinische Diagnosecodes und andere sensible Daten der Kranken gespeichert.
Immerhin hatten die Hacker allem Anschein nach kein Interesse an den Informationen - ihnen schien es lediglich die Bandbreite des Servers angetan zu haben. Sie hätten "Call of Duty: Black Ops" gespielt, ließ eine Sprecherin von ID Experts wissen, einer Sicherheitsfirma, die angeheuert worden war, den Vorfall zu untersuchen. Das Unternehmen vermutet skandinavische Hacker hinter dem Angriff. Aufgedeckt worden war er lediglich, weil einem Administrator am 12. November ein starker Verlust an Bandbreite aufgefallen war. Wie lange die unerwünschten Nutzer zu diesem Zeitpunkt bereits Zugriff auf den Server gehabt hatten, ist unklar.
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