Nicht rechtskräftig

Rainbacher Bankräuber zu 3 Jahren Haft verurteilt

Nachrichten
04.05.2021 09:00
120.000 Euro soll der Räuber erbeutet haben, der im Februar eine Bank in Rainbach im Innkreis überfallen hatte. Lange konnte er sich nicht über die Beute freuen: Zwei Tage später wurde er verhaftet, das Geld lag im Keller. Nun wurde der 32-jährige Bankräuber in Ried/I. zu drei Jahren Haft – nicht rechtskräftig – verurteilt.

Foto verriet Räuber
Ein Bekannter, der die Fahndungsbilder aus der Überwachungskamera gesehen hatte, ließ den Bankräuber auffliegen. Die Cobra konnte ihn schon nach zwei Tagen festnehmen. Wir berichteten. Von der stattlichen Beute fehlte bei seiner Verhaftung nur ein „Zehner“.

Kurzschlussreaktion
Über den Bankraub, bei dem er schwarz gekleidet und maskiert mit einer Schreckschusspistole in die Filiale stürmte und die Angestellten bedroht haben soll, sagt er: „Es war eine Kurzschlussreaktion.“ Dass er die Waffe gegen die Bankmitarbeiter gerichtet habe, bestreitet er.

Werkzeug und Beute schlecht versteckt
Geld- und Jobsorgen hatten den 32-jährigen Vater aus Schärding zum Räuber gemacht. Der nicht sehr professionell vorging. Er wirkte beim Überfall nervös, gab sich danach wenig Mühe das Raubwerkzeug - Waffe und Maskierung - zu verstecken. Beides wurde in seiner Wohnung gefunden.

Anklage wegen schweren Raubes
Der Prozess fand am Montag, weniger als drei Monate nach der Tat, in Ried statt. Der großteils geständige Angeklagte musste sich wegen schweren Raubes verantworten, kam mit einer milden Strafe davon: drei Jahre Haft. Allerdings ist das Urteil noch nicht rechtskräftig.

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