Die Kunst der Figur:

Lichter, Linien und Menschen im tiefen Raum

Ungewöhnlich klassisch und doch passend ins Jetzt: Henrike Brock stellt in der Galerie in der Schmiede in Pasching Werke vor, die sich dem Akt widmen. Sicher in den Proportionen formuliert sie zeitlose Menschenbilder in malerischen Räumen.

„Für mich ist Malerei ein kreatives, impulsives Schaffen“, schwärmt Henrike Brock. Die Linzerin lebte lange in Großbritannien, nun kehrt sie mit einer Ausstellung in ihre Heimat zurück.

Bewegtes Linienspiel
Sie zeigt in der Galerie in der Schmiede in Pasching eine Serie von Akten. Das wirkt fast etwas aus der Zeit gefallen, denn Brock bleibt dem akademischen Sehen und dem Zeichnerischen treu. Sie entwickelt aus einem konvex-konkaven Linienspiel proportional stimmige Umrisse. Weil es um das Körperliche, das Figürliche geht, verzichtet sie meist auf die Darstellung von Gesichtern. Dafür bettet sie ihre bewegten Menschengestalten in abstrakte, nun gemalte, tief gestaffelte Räume, gibt ihnen mit Farben dezenten Halt. Eine besondere Ergänzung sind zarte Radierungen. Die Ausstellung läuft bis 14. Mai.

Elisabeth Rathenböck
Elisabeth Rathenböck
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Montag, 10. Mai 2021
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