Tucson-Tragödie
Neunjähriges Opfer des Attentäters beigesetzt
Die kleine Christina war am 11. September 2001 geboren worden, dem Tag der verheerenden Terroranschläge in den USA. Eine große US-Flagge, die seinerzeit aus den Trümmern des New Yorker World Trade Centers geborgen worden war, wurde eigens nach Tucson gebracht und zwischen den ausgefahrenen Leitern von zwei Feuerwehrwagen aufgehängt.
Fatales frühes Interesse an Politik
Christina besuchte erst die dritte Klasse, zeigte aber trotz ihres jungen Alters frühes Interesse an der Politik. Eine Nachbarin hatte sie zu dem Treffen mit Giffords vor einem Supermarkt mitgenommen, bei dem der 22-jährige Jared Loughner dann das Feuer eröffnete. Giffords erlitt einen Kopfschuss.
Gifford auf dem Weg der Besserung
Nach Angaben ihrer Ärzte geht es der Abgeordneten zunehmend besser. Sie habe "deutliche Fortschritte" gemacht, sagt der Neurochirurg Michael Lemole vom Universitätsklinikum in Tuscon am Donnerstag. Sie öffne die Augen, nehme die Umwelt wahr und könne Arme und Beine bewegen. "Sie gähnt und beginnt, ihre Augen zu reiben", sagte der Chef der Trauma-Abteilung, Peter Rhee.
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