Dick im Geschäft

Pfuscher setzen im Jahr satte 3,3 Milliarden Euro um

Niederösterreich
09.01.2011 17:14
Am Bau, bei Reparaturen, bei der Nachhilfe und beim Babysitten - in Niederösterreich blüht der Pfusch. Nach neuesten Berechnungen lag der Umsatz der Schattenwirtschaft 2010 bei sagenhaften 3,3 Milliarden Euro. Das sind aber trotzdem knapp 40 Millionen weniger als im Jahr 2009.

Am Bau- und Reparaturgewerbe liegt der Anteil von Pfuscherarbeit bei bis zu 38 Prozent, bei Gastronomie sowie Industrie macht er rund 17 Prozent, im Segment Friseur, Nachhilfe und Babysitten 15 Prozent aus.

Insgesamt ging der illegale Umsatz der Schattenwirtschft im Vergleich zu 2009 aber um 40 Millionen Euro zurück. "Grund dafür ist, dass sich die Wirtschaftslage nach der Krise wieder verbessert", meint Friedrich Schneider vom Institut für Volkswirtschaftslehre der Universität Linz.

Kronen Zeitung

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