Projekt Pradl-Ost 2

Kein Interesse an Wohnbau: Heftige Dementis

Tirol
21.04.2021 20:00

Von 40 eingeladenen Innsbrucker Gemeinderäten nahmen fünf an einem Besichtigungstermin der Neuen Heimat in einem richtungsweisenden Wohnbauprojekt teil. Die SPÖ dementiert mangelndes Interesse und verweist auf einen eigenen Besuchstermin, ebenso die Grünen: „Wir waren mit Delegation vor Ort.“

Mangelndes Interesse warf die Ein-Mann-Fraktion Gerechtes Innsbruck den politischen Mitbewerbern vor, die  bei einem offiziellen Besuchstermin der Neuen Heimat anlässlich der Fertigstellung von Pradl-Ost 2 größtenteils ferngeblieben waren.

SPÖ: Wohnen unser Thema
„Nicht mangels Interesse, sondern aufgrund eines bereits im März mit der NHT-Geschäftsführung auf 23. April fixierten Besichtigungstermins für den SPÖ-Klub waren die Sozialdemokraten und -innen letzten Freitag nicht bei der Besichtigung des Bauteils Pradl Ost dabei. Wohnen ist unser Thema – wir lassen uns keine Besichtigung entgehen!“, betonten SPÖ-Stadtparteichef Benjamin Plach und Klubobmann Helmut Buchacher. „Eine Einteilung der Besucher in kleinere Gruppen oder nach Fraktionen, wie es die NHT wollte, erschien auch uns logisch und in Zeiten der Pandemie sinnvoll. Daher haben wir an unserem mit der Neuen Heimat bilateral vereinbarten Termin festgehalten.“

Pradl-Ost 2 ist Vorzeigeprojekt
Fakt sei: „Neben der Sanierung des Schlachthofblocks durch die IIG, wofür ich mich jahrelang starkgemacht habe und welche bald Wirklichkeit wird, gehört Pradl Ost zu den Vorzeigeprojekten dieser Stadt“, betonen Plach und Buchacher und geben einen weiteren Ausblick: „Das Campagnereiter-Areal wird ebenfalls ein großes Vorhaben, das sich mit den umliegenden Sport- und Grünflächen Schritt für Schritt entwickelt.“ Und auch das eben erst vorgestellte Projekt Pradl-Süd sei spannend.

Grüne Delegation 
Bereits am Donnerstag vor dem NHT-Termin haben sich die Grünen das Projekt angeschaut, betonten LA Michael Mingler und die Innsbrucker Klubobfrau Janine Bex – „weil es eine echte Vorzeigewohnanlage ist. Sie ist vorbildlich gestaltet und lädt zum städtischen Wohnen zu einem vertretbaren Preis ein. Der gemeinnützige Wohnbau macht’s möglich“, betonte Mingler und strich die hohe Qualität hervor: „Hochbeete am Dach, energieeffiziente Häuser und kühlende Dächer. So stell’ ich mir die Zukunft im Wohnbau in Tirol vor und in die Richtung werden wir weiter arbeiten.“

Platz für Begegnung
Das Projekt in Pradl mache deutlich, worauf es beim öffentlichen Wohnbau ankommt, sagt Bex: „Qualitativ hochwertiger Wohnraum trifft auf vielfältige Gemeinschaftsflächen und -räume, genügend begrünten Freiraum mit Rückzugsorten für die Menschen, aber auch ausreichend Platz für Begegnung und den notwendigen generationenübergreifenden Austausch.“

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