Nach der Beurlaubung von Aich/Dob-Trainer Matjaz Hafner muss Sportchef Martin Micheu als Interimstrainer das Ruder im Finale gegen UVC Graz rumreißen. Und für die Kaderplanung danach gilt ausgerechnet Graz-Trainer Robi Koch als heißeste Aktie. . .
Die Nerven liegen blank bei Volleyball-Krösus Aich/Dob. Nach dem 1:3 im dritten Finalspiel, das das unfassbare 0:3 in der Serie gegen Underdog UVC Graz besiegelte, ging’s wild zu: Spieler schrien sich gegenseitig an, davor hatten Grabmüller und Kühl gar die Einwechslungen verweigert, einige gegen Coach Matjaz Hafner gewettert.
Sportboss Martin Micheu war fassungslos, Hafner bekundete seine Rücktrittsgedanken. Micheu selbst saß noch um 3 Uhr (!) in der Früh alleine in der Halle. . .
Und fällte eine Entscheidung: Nach fünf Jahren Zusammenarbeit trennt sich Micheu nun von Hafner. „Er ist nicht der Hauptschuldige, aber es muss eine Veränderung her – auch in Hinblick auf nächste Saison. Es wird einen Umbruch geben“, betont Micheu, der morgen selbst coacht, in Graz den ersten Titel-„Matchball“ abwehren muss!
Und die Spieler? „Ich nehme nur jene nach Graz mit, die ihr allerletztes Hemd für Aich geben. Den Rest brauche ich nie wieder!“
Pikant ist, wer Hafner als Coach folgen könnte! Ausgerechnet der Feind, Graz-Taktikfuchs Robi Koch, gilt als heißester Kandidat. „Ja, er steht am Zettel!“, bestätigt Micheu.
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