Virus-Mutationen

Reisen bleibt Hauptgrund für die Übertragung

Das Briten-Virus hat mit 93,1 % längst die Oberhand in Oberösterreich. Doch nun legt auch die südafrikanische Mutation zu, es gibt bereits neun bestätigte Fälle und mehrere Verdachtsfälle. Diese Variante könnte die Wirkung von Impfungen deutlich dämpfen. Vor allem durch Reisetätigkeit kommen neue Virusformen zu uns.

Die südafrikanische Mutation wird momentan in Oberösterreich bei 11 Fällen vermutet, weitere 9 wurden bereits bestätigt und dieser Variante zugeordnet. Experten sorgen sich: „Wir vermuten höhere Infektiosität und teilweise Resistenz gegenüber Impfstoffen“, so Gerald Lirk, Biologe an der FH OÖ. AstraZeneca sei hier nur mehr zu 22% statt zu 75% wirksam, bei Biotech/Pfizer und Moderna stehen noch Daten aus.

Weitere Varianten am Vormarsch
Seit gestern gibt es zwei Fälle einer britisch-südafrikanischen Kombi-Variante in Linz und Wels. Reisen bleiben Hauptgrund für die Einschleppung. Lirk erwartet auch eine brasilianisch-japanische Variante in Oberösterreich. Neue Formen könnten sich wie das Briten-Virus durchsetzen, „wenn man ihnen genug Zeit gibt“, sagt Lirk.

Elisabeth Rathenböck
Elisabeth Rathenböck
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Freitag, 14. Mai 2021
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