Der maßlose Alkoholkonsum eines Liezeners (43) endete am Dienstagabend mit dem Entzug seines Führerscheins. Dafür verantwortlich sind zwei Schwestern: Sie wurden auf der Autobahnabfahrt der A9 auf dessen Fahrweise - er fuhr in Schlangenlinien - aufmerksam, folgten ihm bis nach Hause und alarmierten die Polizei.
Die zwei Schwestern waren am Dienstag gegen 17.45 Uhr gerade auf dem Autobahnzubringer der A9 in Richtung Liezen unterwegs. Da bemerkten sie vor sich den Wagen, der in Schlangenlinien fuhr. Zwar schaffte es der Lenker gerade noch, nicht auf die Gegenfahrbahn zu geraten, doch die Fahrweise erschien den Frauen verdächtig - Alko-Alarm!
Obersteirer fuhr in Schlangenlinien
Daher entschieden sie sich, dem einheimischen Auto zu folgen. Die Fahrt dauerte auch nicht lange. Wie sich herausstellte, steuerte der Mann nämlich sein Zuhause in der Stadt Liezen an. Er dürfte auch nicht bemerkt haben, dass er verfolgt wurde. Die beiden einheimischen und somit ortskundigen Schwestern sprachen ihn auch nicht an, sondern wählten die Nummer der Polizei-Dienststelle in Liezen.
Lenker hatte 3,1 Promille im Blut
Kurz darauf trafen die Beamten auch vor Ort ein. Dass der 43-Jährige betrunken war, war offensichtlich – daher führten die Polizisten einen Alkoholtest durch. Das Ergebnis schockierte die Beamten: 3,1 Promille! „Woher er gekommen war, was und wie viel er getrunken hatte, wollte der Fahrer uns aber nicht verraten“, sagt ein Beamter.
Die unvermeidbare Konsequenz für den Promille-Lenker: Führerscheinentzug. Keine unbekannte Situation für ihn, wie die „Steirerkrone“ erfuhr: Denn vor einigen Jahren wurde ihm der Schein schon einmal „gezupft“.
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